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Das Tabakhaus Menzler - Tradition seit 1837

Das Tabakhaus Menzler hat eine lange Historie und gehört zum Stadtbild Paderborns wie kaum ein anderes Geschäft.

Am 29. Juli 1837 erschien Wilhelm Menzler aus Braunschweig bei der Stadt Paderborn (aus den Bürgerrollen der Stadt - Akte 241 -) und zeigte an, das er sich als Korbfabrikant in der Paderstadt niederlassen möchte und das städtische Bürgerrecht zu gewinnen wünsche. Als Legitimationen legte er a.) eine Bescheinigung des Amtsgerichts Kassel vor, das er über ein Barvermögen von 150,- Thalern verfüge, b.) eine Bescheinigung aus Cassel über seine Musterhafte Führung und c.) seinen Lehrbrief aus Braunschweig. Dem Wunsch des Wilhelm Menzler entsprach der Magistrat am 30. August 1837.

Shortfiller

Bei Shortfillerzigarren besteht die Tabakeinlage aus geschnittenem oder gerissenem Tabak, der in ein stabiles Umblatt gewickelt wird. So entsteht die „Puppe“, die bereits die Form der späteren Zigarre aufweist. Um diese wird zur Fertigstellung ein gleichmäßiges Deckblatt gerollt.

Viele dieser Arbeitsschritte können von Maschinen ausgeführt werden. Teilweise werden Umblatt und Deckblatt aus „homogenisiertem“ Tabak gefertigt, welcher kein richtiger Tabak ist, sondern ein aus Tabak hergestelltes Papier.

Shortfiller sind typisch europäische Zigarren und schon für wenig Geld zu erhalten. Sie werden auch als holländischer Typ bezeichnet. Sie werden trocken geraucht und auch trocken gelagert.

Daneben gibt es aber auch karibische Zigarren als Shortfillervariante. Sie werden im Gegensatz zum holländischen Typ im Humidor bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit gelagert. Diese Shortfiller werden sowohl rein maschinell als auch per Hand (Totalmente a mano) gefertigt.

Longfiller

Die Longfillerzigarre besteht im Inneren aus ganzen Blättern, nicht aus Tabakschnipseln. Verschiedene Sorten von Tabakblättern werden vom Zigarrenroller zusammengelegt und dann mit einem Umblatt zur Puppe gewickelt, die mit einer Holzapparatur in ihre Form gepresst wird. Diese Puppe wird durch das Umwickeln mit einem Deckblatt zur fertigen Zigarre, die durch einen nicht gesundheitsgefährdenden Kleber oder durch festes Einrollen fixiert wird.

Maschinen können hier kaum eingesetzt werden, da es auf das Fingerspitzengefühl des Zigarrenrollers ankommt. Außerdem ist bei hohen Tabakqualitäten ein Einsatz von Maschinen nicht sinnvoll, denn wenn zu viel oder zu wenig Tabak als Einlage verwendet wird oder die Blätter der Einlage nicht gleichmäßig nebeneinanderliegen, zieht die Zigarre nicht. Auch sind die verwendeten Tabake mitunter hochwertiger als die der Shortfiller-Varianten und die Zigarre dementsprechend teurer.

Die Preise für hochwertige Zigarren beginnen in Deutschland bei ca. 3 Euro. Eine sehr hochwertige Zigarre kann aber auch über 40 Euro (wie zum Beispiel die Montecristo A aus Kuba) kosten.

Eine Longfillerzigarre muss sorgfältig im Humidor gelagert werden, der sie auf einer bestimmten Feuchtigkeit hält. Im Humidor sollten bei 18 bis 20 °C circa 68 bis 75 % Luftfeuchtigkeit vorherrschen. Unter diesen klimatischen Bedingungen sind die Longfillerzigarren jahrelang haltbar. Hochwertige Zigarren reifen mit der Zeit, was auch als „Aging“ bezeichnet wird. Die Zigarren erhalten durch die Reifung ein milderes, ausgewogeneres Aroma. Longfillerzigarren müssen feucht gelagert werden, da sie ausgetrocknet brüchig werden und zu schnell und damit zu heiß abbrennen. Ein zu heißes Abbrennen hat einen aggressiven, beißenden und leicht bitteren Geschmack zur Folge. Falsch gelagerte Stücke sind bereits nach wenigen Wochen unbrauchbar. Daher ist es besonders für Anfänger sinnvoll, Zigarren bald nach dem Kauf, der wegen der Lagerungsqualität in einem Fachgeschäft erfolgen sollte, zu rauchen.
Zigarrentypen

Zigarren gibt es in vielen unterschiedlichen Formaten. Unterschieden wird nach Länge, Dicke und Form. Eine Zigarre, deren Körper grade (zylindrisch) gedreht ist, nennt man Parejo, dagegen ist eine sog. Figurado eine Zigarre mit unterschiedlich dickem Körper.

Das wohl bekannteste Format, die Corona, ist eine Zigarre von ungefähr 140 mm Länge mit einem Durchmesser von etwa 16 mm. Sie besitzt eine zylindrische Form mit flachem Rundkopf. Eigentlich ist „Corona“ ein Sammelbegriff, es gibt Abwandlungen wie die größere Double Corona, die Corona Gorda („dicke“ Corona) oder die kleine Petit Corona. Fast jede Marke bietet, egal ob es sich um Shortfiller oder Longfiller handelt, auch das Corona-Format an, das man etwa 45 Minuten rauchen kann.

Die Panatela ist eine dünnere Zigarre mit etwa 14 mm Durchmesser. Im Gegensatz hierzu hat eine Robusto eine Dicke von 19,84 mm (das entspricht dem exakten Ringmaß 50, dieses auch „Gauge“ genannte Maß wird in 1/64 Zoll gezählt), ist aber mit durchschnittlicher Länge 124 mm vergleichsweise kurz. Dicke Zigarren sind nicht zwangsläufig besonders kräftig, im Gegenteil bietet ein im Verhältnis zur Länge großer Durchmesser auch einem leichten Aroma die Möglichkeit zur komplexen Entfaltung.

Das Churchill-Format (benannt nach dem britischen Premierminister Winston Churchill, einem leidenschaftlichen Zigarrenraucher) kombiniert Länge mit Dicke. Sie wurde lange Zeit von den Firmen Alfred Dunhill (London) in Kooperation mit Romeo y Julieta (Havanna/Kuba) eigens für den britischen Premierminister mit personalisierter Bauchbinde produziert. Die Bezeichnung „Churchill“ wird heute allerdings von Herstellern und Händlern sowohl als Markenname für ganz bestimmte Zigarren, aber zur Verwirrung mancher Konsumenten auch als allgemeine Bezeichnung für dieses Format verwendet. Die korrekte Bezeichnung für das sehr beliebte Format lautet „Julieta 2“ und ist definiert durch eine Länge von 178 mm und ein Ringmaß von 47 = 18,65 mm. Abweichungen kommen vor. Hochwertige Tabake entfalten als Churchill-Zigarre ihren vollen Geschmack, der Konsument sollte allerdings auch bis zu 90 Minuten Rauchdauer einrechnen.

Der Torpedo, die Piramide sowie der Belicoso zählen zu den nichtzylindrischen Formaten. Der Name rührt daher, dass sich die Zigarre bis zum Kopfende im Durchmesser pyramidenförmig verkleinert. Ein Figuro-Format hat am Kopf und am Fuß einen kleineren Durchmesser als in der dickeren Mitte.

Als krumme Hunde bzw. Culebras bezeichnet man Zigarren, die in ihrer Form absichtlich geknickt oder gebogen worden sind. Culebras wurden ursprünglich von den Besitzern der Zigarrenfabriken ausschließlich an Zigarrenroller (Torcedores) herausgegeben, um dem Diebstahl der produzierten, „geraden“ Zigarren, entgegenzuwirken und ggf. zu erkennen.

Fehlfarben sind Zigarren mit fleckigem Deckblatt.

Zigarillos sind sehr dünne und kurze Zigarren. Da der Geschmack, durch den kleinen Durchmesser bedingt, relativ scharf ist, werden oft besonders milde (oder wenig aromatische) Tabake verwendet. Beliebt sind auch aromatisierte Zigarillos, denen natürliche oder synthetische Aromen, wie zum Beispiel Vanille oder Whisky, zugefügt wurden. Zigarillos sind mit und ohne Filter im Handel erhältlich.

 

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zigarre)

Ich freue mich Sie hier begrüßen zu können und hoffe, Ihnen mit dieser Seite nützliche Informationen rund um das Thema Tabakwaren und Raucherbedarf zu geben. Das Tabakhaus Mensler ist seit über 170 Jahren am Standort Paderborn beheimatet und ist zu einem der führenden Fachgeschäfte für Tabakwaren und Raucherbedarf in der Region Padeborn geworden.

Unser Sortiment besteht aus edlen Zigarren und einer Vielfalt bester Tabake, formschöner Pfeifen, Accessoires sowie hochwertiger Feuerzeuge und Wiskys.

Wir würden uns freuen, Sie bald persönlich in unserem Hause begrüßen zu dürfen.

Ihr Holger Jestel

Die ältesten europäischen Pfeifenfunde stammen aus Bad Abbach, Niederbayern, und werden zeitlich auf die mittlere Bronzezeit (1600–1300 v. Chr.) datiert. Da Tabak als neuweltliche Pflanze im damaligen Europa nicht vorkam, wurden hiermit vermutlich Obst, getrocknete Kräuter und/oder Hanf geraucht.

Der älteste bekannte Fund einer Pfeife, die definitiv zum Tabakrauchen genutzt wurden, stammt von der Insel Marajó an der Amazonas-Mündung. Sie wurde auf die Zeit des 15. Jahrhundert v. Chr. datiert. Pfeifenähnliche Gegenstände waren zu jener Zeit auch im Nahen Osten bekannt, wo mit ihnen wahrscheinlich Hanf oder Opium konsumiert wurde.

In der Zeit vor Christoph Kolumbus war das Pfeifenrauchen im gesamten nördlichen Amerika bekannt, lediglich die Inuit sollen diese Sitte erst 100 Jahre nach Kolumbus übernommen haben. Meistens wurden die damaligen Pfeifen aus Holz, Horn, Catlinitstein oder Keramik hergestellt. Der spanische Mönch Román Pané,[2] der Columbus auf seiner zweiten Reise begleitet hatte, beschrieb 1496 die zweizackige Tabakspfeife, die er bei den Bewohnern von St. Domingo gesehen hatte.[3]

Die Friedenspfeife (Lakota: Chanunpa Wakan) ist noch heute ein bekanntes und gebräuchliches Symbol für eine Streitschlichtung. Die Friedenspfeife wurde früher „heilige Pfeife“ genannt und diente mehreren indianischen Ethnien, wie zum Beispiel den Lakota-Indianern, zum Gebet. Die „heilige Pfeife“ wurde auch zu Friedensabschlüssen, zur „Besiegelung“ von Freundschaften und während des Abschlusses von Verhandlungen, Geschäften und Verträgen geraucht. Daher prägten die weißen Einsiedler, die in diesen Zusammenhängen mit dem Ritual in Berührung kamen, den Begriff „Friedenspfeife“.

Seit durch die Kulturaustausche mit den Indianern zusammen mit dem Tabak auch die Tabakspfeife aus der Neuen Welt nach Europa kam, haben sich bis heute keine großen Veränderungen an der Pfeifenherstellung ergeben. Jedoch verwendet man seit dem Ende des 19. Jahrhunderts auch Bruyèreholz zur Pfeifenherstellung und seit dem 20. Jahrhundert Maschinen für die Massenherstellung günstigerer Pfeifen.

Die typische Pfeifenform hat sich im Gegensatz zu den langen, dünnen Pfeifen der amerikanischen Ureinwohner stark verändert. Die Tabakspfeife wurde kürzer und kleiner, bekam einen größeren Kopf, kürzere Holme und gebogene Mundstücke. Die heute bekannte Tabakspfeifenform wird erst seit dem 18. Jahrhundert verwendet. Die amerikanischen und europäischen Tonpfeifen blieben bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das gebräuchlichste Rauchinstrument für Tabak und können durch die auf ihnen angebrachten Marken oder Aufschriften sehr exakt datiert werden. So können Tonpfeifen innerhalb einer archäologischen Grabung eine gute Datierungshilfe sein.

In den Niederlanden (vor allem die Stadt Gouda ist hierfür bekannt) wurden bis etwa 1900 lange, schmale Tonpfeifen geraucht. Auf den Gemälden Jan Steens, Jan Vermeers und anderer Meister aus dem 17. Jahrhundert sind sie oft abgebildet. Die Abbildung einer Pfeife hatte oft eine moralisierende Bedeutung. Sie galt, wie der Weinbecher und die Seifenblase, als Sinnbild der Unmäßigkeit oder der Eitelkeit.

Im Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach findet sich ein Loblied Johann Sebastian Bachs auf seine „Tobackspfeife“, in der er sich selbst mit dieser identifiziert und vergleicht.

Von vielen Leuten (u. a. von J. R. R. Tolkien) wird das Pfeifenrauchen, im Gegensatz zum Zigaretten- oder Zigarrenrauchen, als eine „Kunst“ bezeichnet, da das erfolgreiche Rauchen einer Pfeife dem Raucher ein nicht zu unterschätzendes Maß an Können und vor allem Erfahrung abverlange.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeifentabak)

 Logos Pfeifenhersteller

Zum Genuss einer schönen Pfeife gehört natürlich ein guter Pfeifentabak!

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen seit einigen Jahren unsere Eigenmarke an, die mit viel Sorgfalt zusammengestellten Premiumtabake sind von erfahrenen Mischmeistern zusammengestellt. Auszeichnen tun sich diese duch eine einzigartigen und harmonischen Komposition. Um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden, finden Sie bei uns Tabake von mild bis kräftig und von süß bis englisch.

Probieren Sie unsere Hausmarke!

Und falls Sie mal ein Geschenk für einen Pfeifenraucher suchen: Wir haben einige exquisite und teilweise limitierte Pfeifentabake in schönen Schmuckdosen.

Welcher Whisky passt zur Pfeife oder Zigarre?

whisky3 Für viele Pfeifen bzw. Zigarrenraucher ist bekannt, dass neben starken süffigen Rotweinen der Whisky ausgezeichnet zur Pfeife passt. Es sei zunächst gesagt, dass sich vorzüglich die Whiskys aus den Regionen Isley und Sky, also die starken torfigen Sorten, eignen. Neben einem umfangreichen Tabak- und Zigarren-Sortiment führen wir auch ausgewählte Whiskys in unserem Geschäft.

Erleben Sie den Geschmack eines Single-Malt-Whisky´s in Kombination mit dem richtigen Tabak! Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Pfeifenreparaturen - bei uns ist Ihre Pfeife in guten Händen

Was machen Sie, wenn Ihre Lieblingspfeife eine Reparatur nötig hat? Sie kommen zu uns. Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, was zu tun ist. Im Laufe der Jahre haben wir uns einen Stamm an ausgewählten Reparaturdiensten geschaffen, so dass wir fast alle Pfeifen wieder hergestellt bekommen.

Zu einer der häufigsten Pfeifenreparaturen gehört das Anpassen eines neuen Mundstücks. Dies wird an jeder Pfeife individuell vorgenommen. Sehr viele hochwertige Pfeifen haben handgeschnittene Mundstücke aus massivem Material. Aber auch Holmrisse lassen sich in der Regel mit Hilfe eines Metallrings reparieren, der stramm über das Ende des Pfeifenholms geschoben wird.